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Heimatwerker

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Heimatwerker ist ein Projekt für Flüchtlinge, die in der Stadt Nieheim ein neues Zuhause suchen. Zusammen mit Studierenden und Anwohnern planen sie die Sanierung und Nutzung eines leerstehenden Gebäudes in der Stadt und setzen ihre Pläne in die Tat um.


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Das historische Ackerbürgerhaus in der Altstadt Nieheims war lange das Zuhause einer Großfamilie. In den letzten Jahren drohte ihm jedoch – wie vielen anderen Häusern in der Gegend – der Leerstand. Die Heimatwerker sorgen dafür, dass bald wieder Leben einzieht. Schritt für Schritt bauen sie es zu einem Ort um, an dem Alteingesessene und Neuangekommene sich treffen. Jeder ist eingeladen, seine Ideen für die zukünftige Nutzung miteinzubringen.

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144 Menschen sind in den vergangenen Monaten in Nieheim angekommen – geflüchtet aus Krisengebieten wie Syrien, Afghanistan oder Eritrea. Nach langem Warten in den Erstunterbringungen hoffen sie auf eine Chance, sich in Nieheim aktiv eine Zukunft aufzubauen. Bei den Heimatwerkern haben sie die Möglichkeit ihre neuen Nachbarn und deren Kultur besser kennenzulernen und sich sprachlich und handwerklich weiter zu qualifizieren.

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Seit dem Sommersemester 2016 sind die Stadt Nieheim und besonders das Haus in der Lüttge Straße ein „lebendiges Labor“ für Studierende der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Die angehenden Architekten haben hier die Möglichkeit am konkreten Objekt Praxiserfahrungen zu sammeln. Sie erstellen Pläne, prüfen konstruktive und baurechtliche Fragen und entwickeln Konzepte für das gemeinsame Planen und Bauen mit Geflüchteten und Anwohnern.

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Vom 26. September bis zum 1. Oktober 2016 öffnete das Haus in der Lüttge Straße seine Türen für die Heimatwerkstatt, an der rund 50 Geflüchtete, Studierende, Schüler und Nachbarn teilnahmen. Gemeinsam wurde überlegt, welche Nutzungen den Neuzugezogenen, aber auch den alteingesessenen Nieheimern in ihrer Stadt fehlen.

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Mit Kreativität und Improvisationstalent gestalteten die Heimatwerker aus alten Fundstücken, gespendeten Pappen, etwas Farbe, Stoff und Leim ganz unterschiedliche Szenarien einer späteren Nutzung: vom Fitnessraum, über eine Leseecke bis zur Werkstatt für verschiedene Handwerke. Auch die Kinder aus der Nieheimer Realschule, die an der Heimatwerkstatt teilnahmen, durften ihrer Phantasie freien Lauf lassen: ein Kino, ein Zimmer nur für Mädchen, ein kleiner Laden?

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Am 20. April 2017 ist das Projekt Heimatwerker offiziell gestartet. Landesbauminister Michael Groschek weihte gemeinsam mit Dr. Holger Pump-Uhlmann, dem Vorsitzenden des Vereins Heimatwerker NRW, die Baustelle ein. Nachbarn, Journalisten und Interessierte hatten die Gelegenheit, sich bei einem Rundgang über die Baustelle über die Planungen zu informieren.

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Übersicht

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Kapitel 1 Das Haus

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Stadtrundgang nieheim

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Kapitel 2 Die Geflüchteten

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Kapitel 3 Die Studierenden

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Kapitel 4 Fortsetzung folgt

Heimatwerkstatt fotografin linda b%c3%b6gelein

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Kapitel 6

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Heimatwerker nieheim baubeginn fotograf sebastian becker pageflow
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